Softwareentwicklung

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Vertrauen Sie auf ihre Kernkompetenzen

Wir tun das auch. Und entlasten Sie von der mühsamen Bootloader- und Betriebssystemintegration. Wir liefern komplette, „Application-Ready“ Plattformen mit schlüsselfertig vorintegrierten Betriebssystemen einschließlich der benötigten Peripherietreiber. Damit gehört für Sie das mühsame Erstellen von Board Support Packages (BSPs) der Vergangenheit an.

Vertrauen Sie der jahrzehntelangen Erfahrung der Spezialisten von Garz & Fricke und konzentrieren Sie sich auf Ihre eigene Kompetenz: Anwendungssoftware und Apps. Und wenn Sie mit Softwareentwicklung überhaupt nichts am Hut haben oder ein schlüsselfertiges Komplettsystem inklusive Anwendungssoftware bei uns kaufen wollen, so ist das auch kein Problem: Dafür haben wir bewährte Partner, die dann die Programmierung übernehmen.

Damit Ihnen Entwicklung und Distribution von Software noch einfacher fallen, setzen wir auf bewährte Standards wie Windows™ Embedded Compact, Windows CE, Linux und Android™. Als langjähriger zertifizierter Microsoft-Partner können wir direkt auf den internen Windows-Support durchgreifen und haben Zugang zum Source Code.

Bei Linux als Open-Source System erfolgt die Pflege durch die Community. Alle unseren aktuellen Embedded Systeme unterstützen Yocto™, bei einigen älteren Systemen kommt noch die Pengutronix Distribution ptxdist zum Einsatz. Wir unterstützen dabei unterschiedliche Kernel-Versionen von Standard bis Mainline, aber auch Kernel mit Echtzeiterweiterungen, die PREEMPT_RT anwenden.

Bei Android setzen wir auf das Android Open Source Project (AOSP). Mit dem großen Erfolg von Android sind inzwischen auch hier leistungsfähige und umfangreiche Entwicklungsumgebungen (SDK=Software Development Kit) verfügbar.

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  • Was bedeutet das Jahr 2038 Problem?

    Unix-basierte 32-Bit Systeme repräsentieren die Zeit durch die Sekunden, die seit dem 01. Januar 1970 vergangen sind und speichern sie als binären (signed) 32-Bit Integer Wert. Demnach ist der Zeitraum begrenzt und es findet am 19 Januar 2038 ein Überlauf statt. Dieser Überlauf kann negative Auswirkungen insbesondere auf schlecht implementierte Timeouts in der Software haben.

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  • Welche Softwarekomponenten sind vom 2038 Problem betroffen?

     

    Überlauf-Problem kann sich auf viele Softwarekomponenten auswirken, wie beispielsweise Libraries, Compiler, APIs, Dienste, Applikationen, Filesystem und z. T. auch Netzwerkprotokolle. Allerdings basieren Timeouts im Linux-Kernel und in den Treibern auf Jiffies und nicht auf dem Uhrzeitzähler. Zudem laufen nach derzeitigem Stand auf den Garz & Fricke Linux Systemen keine Cron-Jobs o. Ä. weshalb die Systeme weiterhin stabil funktionieren sollten. Es wird allerdings eine falsche Uhrzeit angezeigt werden. 

    Bei anderen Anwendungen oder etwaiger Kundensoftware hängt es von der konkreten Implementierung der Timeouts ab, ob das "Jahr 2038 Problem" einen negativen Einfluss hat.

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  • Wird ein Update für das 2038 Problem notwendig sein?

    Dieses Problem ist in der Linux-Community bereits bekannt und es wird aktuell im Kernel und in anderen Libraries wie beispielsweise der glibc auch daran gearbeitet. Es wird empfohlen Möglichkeiten für Softwareupdates zu schaffen um ggf. notwendige Softwareupdates durchzuführen zu können, sofern entsprechende Software für den verwendeten Kernel verfügbar ist. Ggf. sollte auch über einen rechtzeitigen Wechsel zu Geräten bzw. OS Versionen mit aktuellerem Kernel nachgedacht werden um, die Chance zu erhöhen zukünftig noch entsprechenden Software-Support zu erhalten. Nach derzeitigem Stand (August 2019) kann aber noch kein Datum dafür genannt werden. Es wird vermutlich noch einige Jahre dauern, bis die oben erwähnten Anpassungen abgeschlossen sind.

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  • Müssen Anpassungen bzgl. des 2038 Problems an der Kundenanwendung durchgeführt werden?

    Es wird nicht ausreichen ein OS Update durchzuführen. Wie schon oben erwähnt müssen die Timeout-Funktionen der Anwendung überprüft werden. Sofern sie so implementiert sind, dass sie von dem Überlauf beeinflusst werden können, müssen die Funktionen überarbeitet werden. Es ist auch zu berücksichtigen, dass etwaige Kundenanwendungen im Fall eines System-Updates nochmal gegen die neuen Libraries etc. kompiliert und gelinkt werden müssen, selbst wenn keine Timeout-Funktionen verwendet werden. Es können auch schon im Vorfeld Tests durchgeführt werden, indem die Systemzeit künstlich auf ein entsprechendes Datum gesetzt wird um den Überlauf zu forcieren und mögliche Auswirkungen auf die Anwendung zu beobachten.

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